Drachenzauber – Kapitel 20 (Blog-Roman)

(Lesedauer etwa 10 Minuten)

-Die Rückkehr-

Everly und Hayley hielten mich an den Händen, während wir auf die Orakelstätte zugingen. Sie gaben sich alle Mühe, dass ich mich wohlfühlte.

Dominik, Draca und Adalar folgten uns schweigend in den Tempel. Vielleicht hatte ich ihnen allen wirklich noch nicht verziehen. Die Zuckerwatte wurde von innen heraus von meiner Melancholie aufgefressen. Aber ich konzentrierte mich jetzt auf das, was mir bevorstand.

Der Tempel war von Lichtbringer Vampiren bewacht und es war taghell. Ein weiterer Angriff durch Ethan war ausgeschlossen, es sei denn er hatte Interesse an Suizid.

Draca hatte uns unterwegs mitgeteilt, dass uns bereits zwei erfahrene Orakel im Tempel erwarteten, die bereit waren, den Drachenzauber zu vollenden. Alles war bereit.

Das Anführerpaar des Lichtbringer Zirkels aus dem Diesseits erwartete uns ebenfalls in der hinteren Halle des Tempels. Neben ihnen hatten sich die Orakel, der Direktor und einige Lichtbringer Vampire versammelt. Sie alle wollten dem seltenen Ritual beiwohnen.

»Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Versiegelung«, wünschte Laurion Draca und Hayley.

Sie nickten ihm zu.

»Die Angriffe und Plünderungen der Vampire im Refugium haben nun ein Ende gefunden«, meinte Draca.

Ich löste mich aus der Gruppe und marschierte geradewegs auf das Nest am anderen Ende der Halle zu. Zwischen dem braunen und dem gelben Drachenei lag das nur halb so große Ei, welches die Lichtbringer Vampire von Ethan zurückgeholt hatten. Ehrfürchtig betrachtete ich es. Sein Glanz war vergangen, das Leuchten verschwunden. Selbst im Licht der Wärmelampe wirkte es fahl.

Ich streckte die Hand danach aus und spürte ein Kribbeln an der Stelle, in der Ethan seine Fangzähne gebohrt hatte. Die Haut war längst verheilt. Vielleicht lag es am Drachenei?

Behände legte ich die Hände darauf und strich über die schuppige Schale.

Ich spürte geradewegs, dass etwas nicht stimmte. Die Beschaffenheit des Eies war nicht, wie ich sie in Erinnerung hatte. Zum Vergleich legte ich eine Hand auf eines der größeren Dracheneier, obwohl das unnötig war. Meine übersinnliche Wahrnehmung registrierte das heranwachsende Leben darin. Doch das grüne Drachenei war leblos. Es lag nicht daran, dass der Welpe nicht überlebt hatte.

Enttäuscht zog ich die Hände aus dem Nest und trat einen Schritt zurück. Es sah auch gar nicht aus, wie das Drachenei, welches wir für das Ritual verwendet hatten.

»Was ist los, Gwen?« Everly kam zu mir, denn sie wusste sofort, dass etwas nicht stimmte.

Sie sah mich nur kurz an und ich reagierte nicht gleich. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Sie folgte meinem Blick und musste das Drachenei nicht einmal anfassen, um es zu wissen.

»Das ist ein Fake-Ei!«, sagte sie baff.

»Was?« Draca tauchte auf.

Mit ihm sammelten sich die anderen Anwesenden, um das vermeintliche Drachenei zu begutachten.

»Wie konnte das keiner von euch merken?!«, rief ich aufgebracht.

Sie diskutierten und dann befragte Laurion den Kommandanten und die Lichtbringer Vampire, die vor Ort anwesend waren, um das Drachenei von Ethan zu erkämpfen. Keiner von ihnen konnte es sich erklären.

Ich stand einfach nur da, wobei mir so viele Tränen in die Augen stiegen, dass ich alles nur noch verschwommen vor mir sehen konnte. Alles, woran ich dachte war, dass Ethan ein Scheißkerl war.

Ich war in dieser scheiß Stadt fast verreckt, um mich zu vergewissern, dass die Lichtbringer ihn nicht umgebracht hatten. Zum Dank dafür hatte er mein Leben erneut riskiert, war dem Versiegelungszauber entkommen und hatte uns ein falsches Drachenei untergejubelt.

Obwohl er wusste, wie viel mir dieses Ei bedeutete! Dieser verdammte eiskalte Drecksack. Einen Scheiß bedeutete ich ihm. Er war sich selbst der Nächste. Er war genau das, wovor meine Freunde mich die ganze Zeit gewarnt hatten.

»Alle verfügbaren Leute schwärmen sofort aus und suchen nach ihm! Dieser Vampir muss irgendwo einen Unterschlupf haben und den werden wir finden. Hört euch um! Durchsucht jeden Winkel von Immerherz!« Draca schnaubte wütend.

Die Tränen liefen mir über die Wangen und klärten meine Sicht. Der Kokon aus Zuckerwatte löste sich auf, trotzdem fühlte sich meine Melancholie irgendwie unecht an. So als war der Schmerz da, aber irgendwie fühlte ich auch gar nichts.

War ich jetzt kaputt? Oder war ich einfach nur ausgebrannt?

Hayley fasste meine Hand: »Gwen, das tut mir so leid.«

»Sie finden ihn«, meinte Everly entschlossen.

»Du hast alles versucht, um ihn zur Vernunft zu bekehren«, fügte Hayley vorsichtig hinzu.

Ich sah sie mit einem schiefen Lächeln an: »Ich hab doch alles versucht, oder nicht?«

»Ja!«, antworteten Hayley und Everly gemeinsam.

»Dann ist es an der Zeit einzusehen, dass ihr richtig lagt. Er hat mich die ganze Zeit nur ausgenutzt, weil er auf die Dracheneier aus war.«

»Du hättest dem Mistkerl einen Pflock durchs Herz stoßen sollen, als du die Gelegenheit dazu hattest!«, schimpfte Draca.

Und da war es – mein schlechtes Gewissen, weil ich nicht nur mir selbst die Chance auf ein Wiedersehen mit Godric vermasselt hatte.

»Sei nicht so taktlos«, zischte Hayley ihm zu.

Ich zog mich von ihnen zurück und lächelte verzweifelt: »Wisst ihr was? Es stimmt. Ich habe alles versaut. Weil ich es nicht wahrhaben wollte. Ich wollte, dass er mich gern hat. Ganz schön verzweifelt. Aber ich mochte ihn. Er hat auch eine andere Seite, er ist nicht durchweg bösartig.«

»Such jetzt keine Entschuldigungen für ihn«, beschwerte Draca sich.

»Das mache ich nicht. Denn ab sofort ist er mir egal!«

Hayley und Everly tauschten einen verstohlenen Blick.

»Hey, seht euch nicht so an! Ich weiß, was das bedeutet!« Ich zeigte mit dem Finger auf sie und schnaubte.

»Es ist nur… du kannst nicht einfach so von jetzt auf gleich sowas beschließen«, meinte Hayley.

»Ja, dafür bist du einfach zu… nett«, fand auch Everly.

»Ich weiß, ich habe auf ganzer Linie abgelost. Aber sollte ich diesen Arsch je wieder sehen, werde ich ihn sofort pfählen.«

»Wenn ich es nicht zuerst für dich erledige«, brummte Draca.

»Du hast meinen Segen!«, beteuerte ich mit einem gönnerhaften Nicken.

Es gab nichts mehr zu sagen. Zu keinem von ihnen. Ich wusste, sie würden ihn nicht finden. Er war kein Idiot.

Ich drehte mich um und ging auf den Ausgang der Halle zu.

»Gwen, wohin gehst du?«, rief Hayley mir mit besorgter Stimme nach.

»Ich habe um 11 eine Aufnahmeprüfung«, erwiderte ich, ohne mich umzudrehen.

Keine Ahnung, wie ich die bestehen sollte. Aber ich würde es versuchen.

Ich war schon fast aus der Tür, die in den Altarraum führte, als Draca sagte: »Nein, das hast du nicht.«

Abrupt blieb ich stehen und atmete tief durch, denn ich ahnte die Antwort auf meine folgende Frage bereits: »Was soll das heißen?«

»Deine Prüfung ist abgesagt«, sprach er und kam mir nach.

Wütend fuhr ich zu ihm herum: »Aus welchem Grund?«

»Sieh dich doch an, du bist ein totales Wrack! Ich erkenne dich gar nicht wieder.«

»Mein Bruder ist gestorben!«, schrie ich ihn an. Meine Stimme echote in der Halle und alle gafften mich an.

»Meiner auch«, sagte Draca ruhig.

Hayley kam dazu und versuchte einzulenken: »Vielleicht brauchst du einfach ein bisschen Abstand, Gwen.«

»Von Ethan? Ich hab euch doch gerade erklärt, dass…«

Hayley unterbrach mich: »Von Immerherz.«

Ich sah sie starr an.

Sie wollten, dass ich nach Hause ging. Ins Diesseits.

»Das könnt ihr nicht machen«, flüsterte ich, »ihr könnt mir nicht verbieten hierzubleiben.«

»Mutter holt dich ab. Everly hilft dir packen.« Draca blickte mich entschlossen an.

»Sie könnte zumindest die Prüfung versuchen«, mischte Dominik sich ein.

Er erntete einen strengen Blick von meinem Bruder: »Sie ist noch nicht soweit.«

»Hallo, ich stehe hier! Redet nicht in der dritten Person von mir!« Aufgeregt winkte ich mit der Hand vor ihren Gesichtern rum.

Draca nahm sanft meine Hand herunter und hielt sie fest. Er lächelte mich verträglich an: »Schlaf ein paar Nächte drüber. Du wirst sehen, du kommst zu Hause besser zur Ruhe. Und wir kommen dich so oft es geht besuchen.«

»Und nächstes Jahr schreibst du dich wieder ein«, ergänzte Hayley.

Dominik schien damit ebenso wenig einverstanden wie ich und blickte verstört zwischen Draca und mir hin und her.

Mir fehlten die Worte.

»Ich verspreche dir, sobald wir das Drachenei haben, führen wir den Drachenzauber durch. Sollte es irgendwie möglich sein, bringe ich dir Godric höchstpersönlich nach Hause. Darauf hast du mein Wort, Schwesterherz.« Eindringlich sah er mich an.

Meine falsche Melancholie zerfraß mich. Gleichzeitig begriff ich, warum sie sich sorgten. Mir wurde klar, dass sie mir nichts böses wollten, sondern versuchten, die richtigen Entscheidungen für mich zu treffen, weil ich momentan einfach nicht in der Lage dazu war.

Und wenn ich ganz ehrlich zu mir war, ich fühlte mich einfach nur müde. Der Gedanke, mich in mein eigenes Bett zu verkriechen, ohne dass alle zwei Minuten ein Internatsschüler hereinkam, war nicht der Schlechteste. Vielleicht war es auch nicht verkehrt mich zu verziehen, solange sie auf der Suche nach Ethan waren. Ich würde nur wieder zwischen die Fronten geraten, so sehr ich mir auch vornahm, er sei mir egal.

Hayley und Draca konnten der Verantwortung ihrer Rolle nicht nachkommen, solange sie sich ständig um mich kümmern mussten. Auch wenn ich nie danach verlangt hatte.

Ich glaubte Draca, dass er alles daran setzte, Godric zurückzuholen. Daran konnte ich mich festhalten. Darauf konnte ich warten. Auch von meinem Bett aus.

»Einverstanden?«, vergewisserte Draca sich.

Ich sah Dominik an. Er verzog hilflos das Gesicht. Ihn würde ich am meisten vermissen.

Es fiel mir schwer, doch ich willigte ein: »Einverstanden.«

****

Wie jeden Abend, wenn meine Eltern sich mit mir zum Abendessen im Speisesalon unserer Villa trafen, fühlte ich mich wie eine Versagerin. Vater und Mutter saßen an den Kopfenden der langen Tafel und stocherten schweigend in ihrer Mahlzeit herum. Ab und zu glitten Blicke zu mir auf und auf den leeren Stuhl mir gegenüber. Godrics Platz.

Heute war es auf den Tag genau drei Monate her.

Ich wünschte, Draca und Hayley hätten ihnen nicht von allen Vorkommnissen in Immerherz erzählt. Aber nachdem ich nach Hause geschickt worden war, hatten sie alles genau wissen wollen.

Wenigstens musste ich mich diesem Szenario nur einmal am Tag stellen. Mein Vater nahm als Vampir kaum menschliche Nahrung zu sich und meine Mutter arbeitete den ganzen Tag. Mein Vater hatte ihr einen Hund gekauft. Dazu fielen mir viele gemeine Vorwürfe ein, vor allem weil sie diesen kleinen schwarzen zotteligen Kläffer sehr ins Herz geschlossen hatte.

Als ob diese Töle meinen Bruder ersetzen konnte.

Umso begeisterter war ich, wenn ich mit ihm abends spazieren gehen musste, weil sie zu müde von der Arbeit war. Im Grunde blieb die ganze Arbeit um den Hund an mir hängen, seit ich zurück war. Wenigstens ein Grund, das Haus zu verlassen.

Es wunderte mich deshalb nicht, als sie den Tisch abräumte und mich dabei fragte, ob ich mit Hermann – wer gab seinen Hund bitte einen solch schrecklichen Namen? – eine Gassirunde gehen würde.

Eingemummelt in meine Daunenjacke führte ich den schwarzen Mischling an der Leine durch die kleinen Gassen der Nachbarschaft. Es war längst dunkel, das hielt mich aber nicht davon ab mit ihm einen kleinen Umweg über den Friedhof zu gehen.

Das Laufen war befreiend. Machte den Kopf frei. Manchmal redete ich heimlich mit Herrmann, erzählte ihm von meinen Gefühlen und Gedanken. Er beschwerte sich nie, sagte mir nie, dass ich falschlag oder dass Ethan eine falsche Schlange war.

Obwohl es auf halber Strecke zu regnen begann, steuerte ich den Friedhof an. Godric war hier zwar nicht beerdigt, aber die Wand mit seiner Gedenktafel spendete mir Trost. Ich kam immer wieder her, seit ich zurück war.

Wie jedes Mal, berührte ich auch heute die in die Wand eingelassene Tafel. Sie war eiskalt. Der Regen tropfte an meiner Hand herunter und zog sich in meine Kleidung.

»Du fehlst mir. Pass das nächste Mal gefälligst besser auf, wo du hinspringst, wenn du mich mal wieder vor einem Drachen rettest.« Verstohlen sah ich mich um, um sicherzugehen, dass mich niemand gehört hatte.

Doch der Einzige, der mir treudoof zuhörte, war der Hund meiner Mutter. Er saß im strömenden Regen einfach da und war glücklich in seiner kleinen heilen Welt.

Wir liefen weiter über die dunklen Wege des Friedhofs bis zum Hinterausgang, von dem aus ich nicht mehr weit bis nach Hause gehen musste. Die Spaziergänge taten mir gut. Die Ruhe auch. Ich gab es nicht gern zu, aber Draca und Hayley hatten Recht. Ich hatte es gebraucht abzuschalten. In Ruhe nachzugrübeln. Mich weniger schuldig zu fühlen. Letzteres klappte noch nicht so richtig, schon gar nicht in der Gegenwart meiner Eltern. Aber ich arbeitete daran. Jeden Tag. Wie eine Litanei sagte ich mir immer wieder auf, dass ich alles versucht hatte, um ihn zurückzubringen. Dadurch fühlte ich mich ein bisschen besser. Ich musste einfach irgendwie weitermachen. Auch wenn es mir nicht passte, dass die Welt sich ohne Godric weiterdrehte.

Dominik textete mir oft. Ich hielt es für angebracht nur halb so häufig zu antworten. Ich wollte ihm keine falschen Hoffnungen machen. Andererseits war ich froh, dass er mein Freund war. Er fand Hermann toll und jedes Mal, wenn er mich mit den anderen besuchen kam, brachte er ihm Würstchen mit.

Wir hatten mittlerweile sogar feste Uhrzeiten, zu denen wir uns meldeten. Das hatte sich irgendwie so eingeschlichen.

Ich war schon fast zu Hause, als ich die übliche gute Nacht Message von ihm bekam.

Ich schrieb ihm schnell zurück, bevor er sich beschwerte, und stolperte deshalb fast über den großen Karton, der vor den Stufen unseres Hauses abgestellt war.

Während Hermann sich schon mal gut gelaunt ins Haus trollte, hob ich den sperrigen Karton vom Boden auf und versuchte, das Etikett im Halbdunkeln zu entziffern. Späte Lieferungen waren nicht unüblich, meine Mutter bestellte eigentlich täglich online. Ich schleppte es ins Haus und rief: »Mama, ich glaub du hast ne Prime Lieferung!«

Da keine Antwort kam, stellte ich den Karton auf dem Sideboard in der Eingangshalle ab und schlüpfte aus den Schuhen.

»Mama?!«, rief ich in Richtung Wohnzimmer.

Wahrscheinlich war sie wieder vor dem Fernseher eingeschlafen. Immer, wenn Vater nach Sonnenuntergang das Haus verließ und sie sich vor den Fernseher setzte, schlief sie ein.

Ich verlor die Balance, da ich den linken Schuh so fest zugebunden hatte, dass ich ihn nicht gleich mit der anderen Fußspitze von der Hacke streifen konnte. Ich stütze mich an dem Karton ab und versucht es erneut, da durchfuhr es mich wie ein Stromstoß. Erschrocken zuckte ich von dem Paket zurück, dachte erst ich hätte einen gewischt gekriegt. Hermanns Schlappohren fielen auf seinem Köpfchen zusammen und er ging einige Schritte rückwärts. Verdammte Hundeintuition.

Skeptisch näherte ich meine Hand dem Paket und legte sie vorsichtig drauf. Ein Prickeln flog berauschend in meine Handfläche und ich zog sie ein zweites Mal verwundert zurück.

»Was ist das, Hermann?«, fragte ich den Hund.

Er sah mich blöd an, aus seinen treudoofen Augen. Ich schnaubte, mich selbst verurteilend, als ob ich eine Antwort von ihm erwartet hätte.

Aufgeregt tastete ich nach dem Lichtschalter, um den Absenders entziffern zu können.

Auf der Kiste war kein Adressaufkleber. Nur ein weißer Sticker, auf dem mit einem Edding in verschnörkelter Handschrift »Gwendoline« stand. Mein Herzschlag setzte aus.

Ich rannte auf Socken zurück zur Eingangstür und riss sie auf. Verdattert folgte mir der Hund. Die Außenbeleuchtung unseres Hauseingangs blendete mich. Der Regen rauschte in den Büschen und prasselte auf dem Asphalt unserer Einfahrt. In der Dunkelheit war nichts zu erkennen.

Hermann begann zu bellen. Er war von ruhigem Gemüt, dass er bellte war eher ungewöhnlich. Ahnungsvoll sah ich zu ihm herunter und beobachtete, wie er die Dunkelheit bekläffte.

»Sei still«, flüsterte ich ihm zu.

Sofort hielt er ein, japste einmal leise und zog sich dann von der Tür zurück.

Misstrauisch tappste ich die Stufen bis zum Rand des Vordaches herunter, ließ die Beleuchtung hinter mir. War das eine Silhouette in der Mitte der Auffahrt?

Kapitel 21 folgt in Kürze

  • Wen haben wir denn da? Und was ist in der Kiste?
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