Warum ich jetzt spicy schreibe
Früher gab es Flüche, Rätsel, Schattenreiche – und ja, manchmal auch ein bisschen Kuss-Drama zwischen Vampir und Drachensohn. Ich liebe diese Geschichten. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mir beim Schreiben mehr Raum wünsche: für Blicke, die länger halten. Für Gefühle, die mehr als nur Nebenhandlung sind. Für Lust, die nicht nur angedeutet wird, sondern echt ist – roh, verletzlich, voller Spannung.
Ich wollte Geschichten schreiben, in denen Nähe nicht zwischen zwei Weltrettungen stattfindet. Sondern mittendrin. Ohne Plot-Armor, ohne “wir müssen erst den Kristall finden”. Nur zwei (oder drei?) Menschen, die sich begegnen – mit Vergangenheit, Narben, Begehren. Und mit dem Wunsch, einander wirklich zu sehen.
Spicy zu schreiben bedeutet für mich: Kontrolle abgeben. Emotion zulassen. Aber auch ein bisschen mehr Spaß. Mehr Leichtigkeit. Mehr Momente, in denen man beim Lesen (oder Schreiben) denkt: Oops.
Ich glaube nicht an Guilty Pleasures. Ich glaube daran, dass Geschichten alles dürfen – solange sie mit Herz geschrieben sind. Und das sind meine. Ob sie glitzern, knistern oder dich mit einem Mandarinenwitz zum Grinsen bringen.
Wenn du bis hier gelesen hast: Willkommen im Chaos. Es wird heiß, ein bisschen wild – aber immer ehrlich.
