Drachenzauber – Glossar

(Lesedauer etwa 5 Minuten)

In Buch 2 der Lichtbringer Akademie Reihe Drachenzauber werden dir unterschiedliche Rassen, mit speziellen Fähigkeiten und Traditionen begegnen. Um einen Überblick zu behalten, habe ich dieses Glossar erstellt.

Lichtbringer

Rasse mit übernatürlichen Heilkräften. Durch Handauflegen können sie andere Lebewesen beruhigen, heilen und ihre Gefühle lesen. Außerdem verfügen sie über die Fähigkeiten der Telepathie und des Aurenlesens. So halten sie andere übernatürliche Wesen und Menschen auseinander.

Lichtbringer erkranken nicht und altern nur sehr langsam. Sie werden durchschnittlich über 300 Jahre alt.

Die Fähigkeiten eines Lichtbringers entfalten sich mit dem sechzehnten Geburtstag. Um die Fähigkeiten weiterzuentwickeln und voll ausschöpfen zu können, müssen Lichtbringer sich von Tierblut ernähren.

Jeder Lichtbringer hat ein Geburts-Mal in Form einer Sonne, welches bei jedem Lichtbringer an unterschiedlichen Körperstellen auftreten kann.

Vor dem Gedankenlesen durch Vampire können Lichtbringer sich abschirmen. Zudem können sie ihre eigene Aura blockieren, so dass kein anderer Lichtbringer oder Orakel diese als solche erkennen und die Gefühle des Lichtbringers lesen kann. Der blockierte Lichtbringer erscheint dann seinem gegenüber mit der Aura eines gewöhnlichen Menschen, im neutralen Gefühlszustand.

Reinrassige Lichtbringer sind Nachkommen einer reinen Blutlinie, in der sich nur Lichtbringer fortgepflanzt haben. Es ist durchaus gewöhnlich, dass nur ein Elternteil ein Lichtbringer der andere Elternteil ein Mensch ist.

Die Kräfte bei vermischten Blutlinien sind etwas abgeschwächt. Pflanzen Lichtbringer sich mit ihresgleichen oder einem Mensch fort, werden die Nachkommen zu Lichtbringern.

Lichtbringer leben in der Regel in kleinen Familienbanden zusammen, getarnt als Menschen, um von ihrem Umfeld unentdeckt zu bleiben. In den Familien ist es üblich die Ehen der Kinder zu arrangieren, sie werden anderen Lichtbringern »versprochen«, um die Erhaltung der Blutlinie zu gewährleisten.

Vampir

Menschen, die in einen Vampir verwandelt wurden und sich dem Sonnenlicht fernhalten müssen. Sie ernähren sich von Menschenblut und müssen spätestens alle drei Tage Blut zu sich nehmen.

Vampire haben übernatürliche Fähigkeiten, sie können fliegen, besonders schnell laufen, beherrschen die Bewusstseinskontrolle beim Menschen, sowie die Hypnose. Sie sind in der Lage telepathische und telekinetische Kräfte anzuwenden. Außerdem sind sie übermenschlich stark. Sie sehen besonders gut im Dunkeln und haben ein sehr feines und empfindliches Gehör.

Nach der Verwandlung vom Menschen zum Vampir, erleidet der Betroffene eine Amnesie und kann sich nicht mehr an sein früheres Dasein als Mensch oder seine Bezugspersonen erinnern.

Vampire gehen unterschiedlichen Lebensweisen nach. Sie schließen sich in Clans mit strenger Rangordnung zusammen oder sind Einzelgänger.

Vampire sind allergisch gegen Knoblauch und Weihwasser, das Sonnenlicht sowie UV Strahlen sind tödlich für sie.

Schattenkind

Nachkommen eines Vampirs. Der menschliche Uterus ist unfruchtbar für Vampirspermien, doch eine Lichtbringerfrau ist in der Lage die Kinder eines Vampirs auszutragen.

Wird eine Lichtbringerin von einem Vampir befruchtet, so erwartet sie immer Zwillinge. Eines der Kinder wird als Lichtbringer geboren, ebenso das andere, jedoch hat es zusätzlich die Vampirmerkmale und -fähigkeiten in sich vereint.

Den Nachkommen mit dem gemischtem Erbgut beider Rassen nennt man Schattenkind.

Ein Schattenkind muss sich wie ein Vampir spätestens alle drei Tage von menschlichem Blut ernähren. Mit dem sechzehnten Lebensjahr entfalten sich die Kräfte.

Drachenwandler

Nachkommen von einer Lichtbringerin und einem Drachen. Sie sind Gestaltwandler, die zum Teil die Kräfte von Lichtbringern besitzen.

Fähigkeiten: Telepathie (nur in Gestalt des Drachen), Handauflegung und Selbstheilung (nur in Menschengestalt), Feuerbeschwörung mit den Händen (in Menschengestalt), Feuerspeien (in Drachengestalt), Fliegen (in Drachengestalt)

Benötigen Tierblut in Menschengestalt, um die Fähigkeiten zu erhalten. Benötigen Tierfleisch eines lebendigen Tieres in Drachengestalt, um zu überleben.

Orakel

Lichtbringer mit übersinnlichen Fähigkeiten und der Begabung Zauber zu erlernen und durchzuführen. Sie beherrschen das Aurenlesen und können anhand der Aura einen Menschen von einem übernatürlichen Wesen unter-scheiden.

Besonders mächtige Orakel können in die Zukunft oder die Vergangenheit sehen (Propheten) oder sich und andere teleportieren (Arkanisten). Ihre Fähigkeiten werden innerhalb der Familie weiter vererbt.

Aufgrund der zehrenden Kräfte ihrer Ritualzauber haben regelmäßig praktizierende Orakel eine eher niedrige Lebenserwartung.

Allerdings verfügen sie über drei Leben und die Möglichkeit die Körper von Sterbenden zu übernehmen.

Die Kräfte eines Orakels sind von Geburt an gegeben und entwickeln sich im Laufe des Lebens immer weiter.

Blutwirt

Mensch, dessen Blut vom Vampir getrunken wird. Ein Blutwirt kann für die einmalige Blut-aufnahme verwendet werden oder aber auch als längerfristige Nahrungsquelle.

Vor allen Dingen Frauen bieten sich Vampiren sehr häufig als Blutwirtin dar, in der Hoffnung früher oder später von diesem selbst in einen Vampir verwandelt zu werden.

Auch gibt es Vampire, die sich auf eine Beziehung zu ihrer Blutwirtin einlassen. Solche Beziehungen werden geduldet, solange die Wirtin loyal ist und sich immer in der Nähe ihres Meisters aufhält.

Entscheidet sich eine Blutwirtin den Vampir zu verlassen, ist es üblich ihr die Erinnerungen an die Zeit mit dem Vampir aus dem Gedächtnis zu löschen, damit sie keine Geheimnisse ausplaudern kann.

Ghul

Ein Mensch oder anderes Wesen, welche:s von einem Vampir nahezu ausgesaugt wird, wobei der Vampir die Bewusstseinskontrolle über sein Opfer ausübt und ihm sein eigenes Blut einflößt.

Das halbtote Opfer wird zum Diener seines Schöpfers. Vampire nutzen Ghule gerne für Beschattungs-Aufträge und Botengänge bei Tageslicht.

Ghule werden zudem auch bei manchen Vampiren als Sklaven gehalten oder zur allgemeinen Belustigung. Manche Ghule leben jahrelang bei ihrem Meister.

Sie ernähren sich währenddessen nur von den übriggelassenen Leichen der Vampire. Um dem Schöpfer dauerhaft untergeben zu sein, wird das Blutritual in regelmäßigen Abständen wiederholt.

Das Erschaffen von Ghulen ist eine unter Lichtbringern sehr verrufene Praktik und wird nicht geduldet.

Eine Rückführung des willenlosen Ghuls zum normalen Menschleben ist möglich. Hierzu muss das Blut des Meisters den Körper des Ghuls verlassen. Wir der regelmäßige Bluttausch gestoppt, fällt der Zauber von dem Menschen ab und er ist wieder frei.

Ein weiblicher Ghul wird auch Ghula genannt.

Freiungszeremonie

Wurde ein Lichtbringer von den Eltern für die Ehe versprochen, leitet der 16. Geburtstag die bald darauf folgende Freiungszeremonie ein.

Ein Ritual der Lichtbringer, bei der die zukünftige Braut herausgeputzt und ihrem Bräutigam sowie seiner Familie offiziell vorgestellt wird.

Hierzu tragen die Anwesenden traditionell Abendkleidung. Vor der Zusammenführung erhalten Braut und Bräutigam von ihren Familien Geschenke. Die Braut wird von ihren Angehörigen zum Heim des Bräutigams gebracht, in dem die erste Begegnung unter Aufsicht der Angehörigen stattfindet.

Freiung

Zeitabschnitt zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr der durch die Eltern einander versprochenen Lichtbringern.

In dieser Zeit sollen die Versprochenen sich einander kennenlernen und annähern. Der Bräutigam erhält so die Gelegenheit rechtzeitig um die Braut zu werben und sie für sich zu gewinnen. Die Freiung wird durch die Freiungszeremonie eingeleitet. Diese Familien werden sich fortan häufig treffen, um den Versprochenen Gelegenheit zu geben, sich unter ihrer Aufsicht zu sehen.

Die Hochzeit findet mit dem 18. Lebensjahr beider Lichtbringer statt.

Drachenbrand

Für Drachen giftige Pflanze, die im Gebiet der Akademie wächst, insbesondere am Tümpel der Teleportation und dem See.

Pfeil und Schwertspitzen getüncht in das Gift von Drachenbrand verursachen größere Wunden bei Drachen und schwächen sie. Richtig gesetzt, löst Drachenbrand eine Betäubung aus.

Auf die Flügel gezielt kann ein Drache nicht mehr richtig fliegen.

 Bluttausch

Der Bluttausch ist das Sakrament der Lichtbringer-Ehen. Trinken Lichtbringer voneinander Blut, gehen sie eine außerordentliche starke Bindung ein, die bedingungslose Liebe zur Folge hat. Der Bluttausch führt dazu, dass die Lichtbringer sich gegenseitig aufspüren können, sie empfinden die Gefühle des anderen und auch Schmerz oder Freude und Erregung.

Geht ein Lichtbringer den Bluttausch mit einem Wesen ein, welches einer anderen Rasse abstammt, ist dieser Bluttausch nicht so kraftvoll und verbindlich wie unter reinen Lichtbringern, jedoch auch vorhanden. Dieses Bündnis geht weit über das normale Maß einer menschlichen Beziehung hinaus.

Das unzertrennliches Band, welches der Bluttausch zwischen zwei Lichtbringern erschafft, ist die Grundlage der oft arrangierten Ehen. Diese werden traditionell mit der Geste des Bluttrinkens vollzogen bei der Zeremonie.

Trinkt ein Lichtbringer von einem anderen Lichtbringer das Blut bindet er sich einseitig an den anderen. Erst wenn auch der andere von ihm trinkt, ist der Bluttausch vollendet.

Eine Rückkehr aus diesem Bannkreis ist möglich, indem der Bluttausch nicht wiederholt wird, nachdem der Körper alle Stoffe verarbeitet hat. Dies dauert bei Lichtbringern in der Regel mehrere Wochen.

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